AUTONOMIK – Auf einen Blick
Autonome und simulationsbasierte Systeme für den Mittelstand
Das Technologieprogramm "Autonomik - Autonome und simulationsbasierte Systeme für den Mittelstand" ist der neue Förderschwerpunkt des Bundes-ministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des IT-Gipfel Leuchtturmprojekts "Internet der Dinge".
Bei AUTONOMIK geht es um zukunftsweisende Ansätze für die Entwicklung einer neuen Generation von intelligenten Werkzeugen und Systemen, die eigenständig in der Lage sind, sich via Internet zu vernetzen, Situationen zu erkennen, sich wechselnden Einsatzbedingungen anzupassen und mit Nutzern zu interagieren.
Initiative Deutschland – Land der Ideen zeichnet marion aus.
Die Initiative „365 Orte im Land der Ideen“ hat die im Rahmen von AUTONOMIK entwickelte Logistiklösung marion (Mobile autonome, kooperative Roboter in komplexen Wertschöpfungsketten) ausgezeichnet.
Autonomik mit Projekt RAN auf der CeBIT 2012
Auf der CeBIT 2012 zeigt sich das im Rahmen des Technologieprogramms Autonomik geförderte Projekt RAN mit seinem Anwendungsszenario "Fertigfahrzeugdistribution" auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Im Projekt RAN (RFID-based Automotive Network) soll mit standardisierten Prozessen unter Einsatz modernster RFID-Technik die Möglichkeit eines effizienten Informationsaustausches mit Hilfe eines Infobrokerkonzeptes für die gesamte Automobilindustrie geschaffen werden. Die CeBIT 2012 findet vom 06. - 10. März in Hannover statt.
Autonomik auf der Hannover Messe 2012
Das AUTONOMIK-Programm wird sich wie im vergangenen Jahr auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Halle 2 D30) präsentieren. Die Modellprojekte RAN, RoboGasInspector und LUPO werden erstmals Demonstratoren aus ihrer laufenden Forschungsarbeit vorstellen. Die Hannover Messe 2012 findet vom 23. - 27. April statt.
FZI im Dialog: Service-Robotik
Neueste Erkenntnisse zur "Service-Robotik im professionellen Umfeld und in der Produktion" werden am 8. Februar beim "FZI-im-Dialog" in Karlsruhe vorgestellt. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Technologieprogramms AUTONOMIK geförderte Projekt viEMA demonstriert live seinen ersten Prototypen. In weiteren Vorträgen werden modulare Leichtbauroboter und automatische Produktionsassistenten vorgestellt. Die Podiumsdiskussion im Anschluss verspricht weitere spannende Einblicke in die Thematik der Service-Robotik.
Workshop „Rechtliche Aspekte und funktionale Sicherheit in der Autonomik“
am 03.02.2012, an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Die Entwicklung neuer Technologien findet nicht in einem rechtsfreien Raum statt. Ihre Entwicklung, Herstellung und Anwendung vollzieht sich vielmehr in einem rechtlichen Rahmen, der von nationalen, zunehmend aber auch von europäischen und anderen internationalen Vorgaben gebildet wird. Die technische Innovation wird somit durch das Recht beeinflusst. Recht wirkt dabei nicht zwingend als Innovationshindernis, sondern kann Innovationen auch unterstützen und befördern.
Angela Merkel und Philip Rösler besuchen RAN-Stand auf dem IT-Gipfel
Beim sechsten nationalen IT-Gipfel in München zeigt das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Technologieprogramms Autonomik geförderte Projekt RAN (RFID-based Automotive Network) das Anwendungsszenario „Fertigfahrzeug- distribution“. Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte gemeinsam mit Bundeswirtschafts- minister Philip Rösler den RAN-Stand.
Autonomer Roboter entdeckt selbständig Gaslecks
Am 23. November hat das im Rahmen des Technologieprogramms AUTONOMIK im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekt „RoboGasInspector“ erstmals einen mobilen, autonomen Roboter präsentiert, der selbständig Industrieanlagen und Rohrleitungen untersucht, mögliche Gaslecks schon aus der Ferne entdeckt und diese auch genau ortet.
Roboter vor Gericht
Wer haftet, wenn ein autonomes Fahrzeug ein anderes Fahrzeug beschädigt oder sogar einen Menschen verletzt? Welche Rechtsfragen kommen auf Hersteller mobiler Roboter in Bezug auf die Zulassung ihrer autonomen Produkte zu? Welche Rechtsgebiete für die AUTONOMIK relevant sind, wurde in Berlin auf der Tagung „Recht in der Autonomik“ erörtert.
AGILITA
AGILITA entwickelt ein flexibles und effizientes Materialflusssystem, das auch unterschiedliche XXL-Produkte auf dem effektivsten Weg durch die Fertigung von KMU steuert. Schwerpunkte der Entwicklungen sind die Verknüpfung der Steuerungssysteme für die Produktion mit RFID-Technologie sowie die Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts für automatisierte, individuell konfigurierbare Transporteinheiten.
AutASS
Im Projekt AutASS soll ein „Gesundheits-Check“ für Maschinenanlagen entwickelt werden. Dazu werden ohne zusätzliche Sensoren Funktionen in die Antriebssysteme integriert, die intelligente Fähigkeiten zur Selbstdiagnose schaffen. Eine Diagnosezentrale behält den Status der Anlage im Blick und kann Vorhersagen über kritische Zustände in der Produktion leisten.
AutoBauLog
AutoBauLog will alle Baumaschinen des Straßen- und Tiefbaus so miteinander vernetzen, dass sie ihre Situation im Zusammenhang mit den ihnen übertragenen Aufgaben erkennen, bewerten und optimieren können. Dazu werden die Baumaschinen mit Sensorik und softwarebasierter Intelligenz ausgestattet und zum Kooperieren und Formieren von Maschinenteams befähigt.
DyCoNet
Ziel von DyCoNet ist es, allen an logistischen Prozessen der Luftfracht Beteiligten jederzeit aktuelle Logistikdaten überall auf der Welt zur Verfügung zu stellen. Luftfrachtcontainer sollen als intelligente Objekte in übergeordnete Unternehmensnetzwerke integrierbar sein. Eine wesentliche Herausforderung des Projekts liegt in der Entwicklung eines Systems, das über lange Zeit wartungsfrei und energieautark betrieben werden kann.
LUPO
LUPO entwickelt ein Verfahren, mit dem der Einsatz autonomer Technologien auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht werden kann, bevor Kosten für die Anpassung der realen Prozesse entstehen. Dazu entwickelt LUPO einen hybriden Simulator, der eine Prüfung von Entscheidungsalternativen ermöglicht. Die hybride Form der Simulation soll zur besseren Veranschaulichung bei der Planung der Fertigung beitragen.
marion
Ziel von marion ist es, Arbeitsprozesse in der Landwirtschaft und der innerbetrieblichen Transportlogistik durch Robotorisierung zu optimieren. Dafür werden Maschinen mit Intelligenz ausgestattet, um auf Veränderungen in der Umgebung möglichst eigenständig reagieren können.
RAN
RAN will für die Automobilbranche die Logistikprozesse auf Basis von RFID-Technologien optimieren. Erstmals soll eine Einigung über standardisierte Methoden erzielt werden, die für die gesamte Automobilbranche Gültigkeit haben.
RoboGasInspector
RoboGasInspector hat zum Ziel, mobile Robotersysteme zu entwickeln, die mit Gasfernmesstechnik und nötiger Intelligenz ausgestattet sind, um Inspektionsaufgaben weitgehend autonom bewältigen zu können.
rorarob
Ziel des Projekts rorarob ist die Entwicklung eines Roboterassistenzsystems zur Bearbeitung von Schweißaufgaben in der Rohr- und Rahmenfertigung. Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine unter ergonomischen und ökonomischen Aspekten ist ein wesentliches Ziel des Projekts.
SaLsA
SaLsA zielt auf die Entwicklung eines Systems von autonomen Transportfahrzeugen, die sich erstmals sicher und schnell in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung mit klassischen personengeführten Fahrzeugen und Fußgängern bewegen. Neben der Lösung vielfältiger technischer Herausforderungen ist ein wesentlicher Aspekt des Projekts die Klärung von rechtlichen Rahmenbedingungen.
simKMU
simKMU entwickelt für KMU kostengünstige Simulationsbausteine und -lösungen, die es auf einer prototypischen Test- und Anwendungsplattform zur Verfügung stellt. Diese Anwendungsplattform eröffnet auch anderen Anbietern von Simulationslösungen die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren.
smartOR
Ziel des smartOR-Projektes ist es, basierend auf offenen Standards unter Gewährleistung eines effektiven Risikomanagements sowie einer effizienten Mensch-Maschine-Interaktion die technische Umsetzbarkeit von herstellerübergreifend vernetzten Medizinsystemen zu zeigen.
vieMa
viEMA will ein skalierbares, roboter- und sensorgestütztes Montagekonzept entwickeln, das je nach Situation den Wechsel von Hand- auf Automatenmontage zulässt. Mit passgenauen Geschäftsmodellen will viEMA wirtschaftlich attraktive Lösungen insbesondere für KMU bieten.
Nachrichten
- 26.01.2012 Kapferer: "Potentiale des neuen Internetstandards IPv6 nicht verschlafen"
- 07.12.2011 Rösler: Digitalisierung ist große Chance für Deutschland
- 02.12.2011 Weiche Hülle, Harter Kern – Wissenschaftler entwickeln elastische Roboter nach Vorbild von wirbellosen Lebewesen
- 28.11.2011 Münchner Forscher entwickeln menschliches Gesichtsprofil für Roboter
- 06.10.2011 Erfolgreiche Probefahrt eines autonom gesteuerten Autos in Berlin
- Alle Meldungen
Termine
- 23.04.2012 HANNOVER MESSE 2012
- 08.02.2012 FZI im Dialog: Service-Robotik
- 07.02.2012 Montage 2012
- 03.02.2012 Workshop „Rechtliche Aspekte und funktionale Sicherheit in der Autonomik“



