LUPO
Leistungsfähigkeitsbeurteilung unabhängiger ProduktionsobjekteKonsortium:
- Universität Potsdam (Konsortialführung)
- MPDV Mikrolab GmbH
- Hans von der Heyde GmbH & Co KG
- Wittenstein AG
- HERBERT Maschinenbau GmbH & Co. KG
Weiter zunehmende Herausforderungen für Unternehmen liegen im ständigen und immer schnelleren Wandel des Marktes Eine hohe Wandlungsfähigkeit, welche kurzfristige Reaktionen auf Veränderungen und ein damit verbundenes hohes Maß an Flexibilität ermöglicht, wird zu einem immer wichtigeren Faktor für Wettbewerbsfähigkeit.
Das Projekt LUPO verfolgt das Ziel, die Anpassungsfähigkeit von Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus weiter zu erhöhen, die Geschwindigkeit des Anlaufs für neue Produkte und Organisationsformen deutlich zu verkürzen, den Aufwand für diesen Anlauf zu reduzieren und die Qualität der Fertigungsinformationen zu verbessern.
Dazu wird ein hybrides Simulationslabor, bestehend aus Software- und Hardwareelementen aufgebaut und gemeinsam mit IT-Unternehmen und Maschinenbauern erprobt. Mögliche Organisationsvarianten und der Einsatz neuer Technologien für Produktionsanlagen können untersucht und fundierte Aussagen zum wirtschaftlichen Nutzen getroffen werden. Die simulationsbasierte Prüfung von Entscheidungsalternativen erfolgt ohne eine Störung des realen Produktionsprozesses.
Es wird vor allem das Ziel verfolgt, die Vorteile autonomer Objekte (Werkstücke, Werkzeuge, Maschinen, Anwendersysteme etc.) in einer Produktionsorganisation auch für kleine und mittlere Unternehmen, insbesondere aus dem Maschinen- und Anlagenbau, zu verdeutlichen. Die Möglichkeiten der selbstständigen Konfiguration, der automatischen Anpassung der Steuerung an veränderte Umgebungsbedingungen sowie die Entwicklung neuer Formen des Auftragsmanagements in dezentralen Produktionsbereichen bilden Schwerpunkte des Projekts.
Das Konsortium besteht aus vier Unternehmen. Die IT-Seite wird von der Firma MPDV Mikrolab GmbH aus Mosbach vertreten. Aus dem Maschinenbau sind die Unternehmen Hans von der Heyde GmbH und Co. KG, Herbert Maschinenbau GmbH sowie die Wittenstein AG dabei. Zusätzlich wurde ein projektbegleitender Ausschuss gebildet, dem sechs weitere namhafte Unternehmen aus den Bereichen Luftfahrt, Automotive, Industriegaserzeugung, Gießereiprodukte und Aluminiumbearbeitung angehören.


