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smartOR

Innovative Kommunikations- und Netzwerkarchitekturen für den modular adaptierbaren integrierten OP-Saal der Zukunft


Konsortium:
  • Rheinisch Westfälische Technische Hochschule Aachen, Lehrstuhl für Medizintechnik (Konsortialführung)
  • LOCALITE GmbH, St. Augustin
  • SurgiTAIX AG, Aachen
  • Synagon GmbH, Aachen
  • Richard Wolf GmbH
  • Universität Leipzig, Innovation Center Computer Assisted Surgery
  • Rheinisch Westfälische Technische Hochschule Aachen, Lehrstuhl für Medizinische Informationstechnik
  • VDE-DGBMT, Frankfurt

Assoziierte Partner:

  • Universitätsklinikum Aachen, Abteilung IT
  • Universitätsklinikum Tübingen, Sektion für Minimal Invasive Chirurgie
  • Klinikum Offenbach GmbH, Abteilung EDV
  • Kreiskrankenhaus Grevenbroich

Der Aspekt der Integration und Vernetzung ist in den letzten Jahren sowohl bei der Verwendung von Medizintechnikprodukten durch Operateure als auch bei der Ausstattung von Operationssälen immer wichtiger geworden. Große internationale Hersteller bieten bereits verschiedene Lösungen an, jedoch weisen diese monolithischen  Gesamtsysteme eine eingeschränkte Modularität, Flexibilität und Austauschbarkeit auf. Es fehlen gemeinsame offene Standards für den Datenaustausch und die Vernetzung von Medizinprodukten unterschiedlicher Hersteller. Als wesentlicher Grund wird von Herstellern die Problematik der Zulassung und des Risikomanagements vernetzter Medizinprodukte angeführt.

Insbesondere ergibt sich für KMUs im Bereich Medizintechnik die Problematik, dass innovative Produkte teilweise nicht in bestehende Gesamtsysteme größerer Hersteller integrierbar sind, da Schnittstellen nicht standardisiert und auch nicht offen ausgelegt sind.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung innovativer Konzepte für modulare Operationssysteme, die flexibel und entsprechend jeweiligen Anforderungen zusammengesetzt und via Internet-Technologien vernetzt werden können. Dies betrifft insbesondere die modulare Vernetzung von Bildgebung, computergestützter Navigation, mechatronischen Instrumenten und Monitoring. Im Projekt soll die technische Umsetzbarkeit von vernetzen Medizinsystemen mit herstellübergreifenden offenen Standards unter Gewährleistung eines effektiven Risikomanagements sowie einer effizienten Mensch-Maschine-Interaktion gezeigt werden. Hierzu sind existierende Standards technisch weiter zu entwickeln und an innovative Technologien zu adaptieren. Durch die Analyse und Modellierung von spezifischen klinischen Arbeitsabläufen (Workflows) in unterschiedlichen chirurgischen Disziplinen, wird eine dynamische Adaption des Systems an sich ändernde Umgebungsbedingungen und Anforderungsprofile möglich.

Essentieller Aspekt innovativer Gestaltungskonzepte für den OP der Zukunft ist die Entwicklung praxistauglicher Beiträge zur internationalen Standardisierung im Bereich des Risikomanagements von IT-Netzwerken in der Medizin. Forschungsinstitute, Kliniken und industrielle Partner werden die smartOR-Demonstrationsumgebung als experimentelle Entwicklungsplattform, zur Validierung der entwickelten Konzepte, für Ausbildung und Training sowie für eine erfolgreiche zukünftige Vermarktung nutzen.

 


 

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